14 Fakten über Senf

Von spannend bis kurios

Die alten Römer nutzten Senf gegen Läuse. Der französische König Louis XI. ging nie ohne Senftöpfchen ausser Haus. Und in den USA gibt es ein Mustard Museum. Was Sie schon immer über die würzige Paste wissen wollten …

  1. Senf macht clever. Vielleicht.
    Senf soll den Verstand schärfen. Dies zumindest glaubte Pythagoras. Ob der antike Grieche selbst gern Senf ass? Wer weiss. Aber vielleicht wäre uns der «Satz des Pythagoras» vorenthalten geblieben, hätte der berühmte Denker sein Essen nicht hin und wieder ordentlich damit aufgepeppt. Am Rande bemerkt: Wir haben bei THOMY sogar ein Pythagoras-Rezept kreiert. Zwar ohne Senf, aber dennoch: Verdient hat er es.
     
  2. Wie immer: die Römer
    Auch die alten Römer waren angetan von Senf. Sie setzten seine Schärfe aber nicht nur auf dem Teller ein, sondern auch auf dem Kopf. Anscheinend soll Senf gut sein gegen Läuse und Haarausfall.
     
  3. Über den Gotthard oder so
    Ebenfalls die Römer waren es, die den Senf über die Alpen brachten. Auch hier stiess das Würzmittel auf Fans. Einer davon: Karl der Grosse. Er setzte den Senfanbau in Deutschland gar per Dekret durch. Es dauerte aber noch an die tausend Jahre, bis 1726 in Düsseldorf die erste deutsche Senffabrik gegründet wurde.
     
  4. Van Gogh malte keinen Senf, denkste
    Die Initialen des Gründers der oben genannten Senffabrik lauteten «ABB» (nicht zu verwechseln mit dem schwedisch-schweizerischen Industriekonzern) und zierten die Senftöpfe der Firma. Wer das Bild «Stillleben mit Flaschen und Keramik» von Vincent van Gogh genauer betrachtet, stellt fest: Genauso ein «ABB»-Senftopf wurde sogar künstlerisch verewigt.
     
  5. Des Papstes persönlicher Senf-Mann
    Auch Papst Johannes XXII. von Avignon muss ein grosser Senf-Aficionado gewesen sein. Einen seiner Neffen, der in der Nähe von Dijon lebte, ernannte er zum «Grand moutardier du Pape» – zum «Grossen päpstlichen Senfbewahrer».
     
  6. Eine Frage des Monopols
    Apropos Dijon: Der französische Dijon-Senf ist wohl eine der bekanntesten Senfsorten überhaupt. Das liegt vielleicht am Geschmack. Vielleicht aber auch am Monopol auf die Senfherstellung, das die Stadt Dijon im 13. Jahrhundert erhielt. Einen Dijon-Senf hat selbstverständlich auch THOMY in seiner Palette. Ehrensache.
     
  7. Eben noch beim Papst, jetzt beim König
    Nicht ohne ein Senftöpfchen aus dem Haus – oder Schloss – ging angeblich der französische König Louis XI. Der Aristokrat wollte wohl keine fade Mahlzeit riskieren. Ob er auch deshalb als «Ludwig, der Kluge» bekannt ist? Und da wir schon bei royalen Vorlieben in Frankreich sind: «Sonnenkönig» Louis XIV. soll von Senf so begeistert gewesen sein, dass er ihm ein eigenes Wappen gab.
     
  8. Andere Länder, andere Senfsorten
    Schon mal bemerkt, dass amerikanischer Senf ein grelleres Gelb hat als europäischer? Das kommt von der höheren Menge an Kurkuma, auch Gelbwurz genannt, die beigegeben wird. Erst Kurkuma nämlich macht Senf gelb. «Senfgelb» müsste also eher «kurkumagelb» heissen.
     
  9. Reif fürs Museum
    Ein Senfmuseum? Gibts nicht? Gibts doch! Zum Beispiel das National Mustard Museum in Wisconsin (USA). Mehr als 6090 Senfarten von allen 50 Staaten der USA und von mehr als 70 Ländern umfasst gemäss Museumswebsite die dortige Sammlung. Wer nicht so weit reisen mag, könnte auch das Kölner Senfmuseum besuchen. Dort gibt es eine historische Senfmühle zu besichtigen. Also Augen auf, ob ihr in einem der Museen auch einen THOMY Senf erblickt.
     
  10. Und mit einem eigenen Ehrentag
    Natürlich wird Senf auch mit einem eigenen Tag gewürdigt, zumindest in den USA: dem National Mustard Day. Dieser findet immer am ersten Samstag im August statt und steht unter der Schirmherrschaft des erwähnten National Mustard Museum.
     
  11. Töpfe und Tuben
    Früher kaufte man Senf in Steintöpfen. Erst 1913 wurde die praktische Aluminiumtube erfunden. Und im Jahr 1934 kam der allererste Senf in der Tube auf den Markt: THOMY Senf!
     
  12. Deshalb ist Senf im Kühlschrank
    Ob im Topf, in der Tube oder im Glas: Senf gehört in den Kühlschrank. Schlecht werden kann er zwar auch bei Raumtemperatur nicht. Doch verliert er mit der Zeit an Schärfe und Aroma, wenn er nicht kühl und dunkel gelagert wird.
     
  13. Wegen Senf zur Polizei
    Über Geschmack lässt sich streiten. Auch beim Senf. Dass man allerdings gleich eine Anzeige machen will? So geschehen kürzlich in München: Ein Mann hatte eine Leberkäs-Semmel mit mittelscharfem Senf bestellt, erhielt aber eine mit süssem … Den Gang zur Polizei hätte sich der «Geplagte» sparen können. Falscher Senf auf einer Semmel sei keine Straftat, beschied man ihm dort.
     
  14. Warum Popeye Senf schlecken sollte
    Senf als Spinat 2.0? Die Senfpflanze soll Steroide enthalten, die die Muskeln wachsen lassen. Jedenfalls trifft das gemäss einer Studie der Universität North Carolina auf Ratten zu. Auch als Mensch aber greift man da doch sofort etwas beherzter zum Senf!
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