Beim Wandern den Sommer verlängern

Cervelat einpacken und Wanderschuhe schnüren

Spätsommerzeit ist Wanderzeit. Und Brätlizeit! Also ab in die Höhe mit einem Cervelat und den «never ending summer» geniessen! Zum Beispiel auf diesen fünf Wanderungen.

Die Luft frischt auf, das Licht wird wärmer, und die Badi scheint nicht mehr so alternativlos: Im Spätsommer klingt der Ruf der Berge besonders verlockend. Auf diesen fünf Wanderungen lassen sich letzte Sommertage auskosten, spektakuläre Aussichten geniessen und noch einmal ein paar Würste bräteln. An den Füssen die Wanderschuhe, im Rucksack ein paar Cervelats und ausgewählte THOMY Grillsaucen – und schon ist kein Weg zu weit, dafür die Wurst schön würzig.

1. Rauf aufs Schwyzer Stöcklichrüz – Rundumsicht inklusive
Fantastisch, das Panorama, das sich auf dem Stöcklichrüz im Schwyzer Altendorf bietet: die volle Sicht auf Zürcher Oberland, Linthebene, Urner und Berner Alpen. Doch erst kommt der Aufstieg: Nach dem Start ab Bushaltestelle Willerzell Bodenmattli am Sihlsee geht es steil hinauf durch Alpweiden, bis nach einer guten Stunde die Alp Grueb erreicht ist. Ab hier führt der Pfad locker abwärts den Wald entlang bis zur hübschen Feuerstelle Vogelherd unterhalb des Stöcklichrüzes. Schon sie besticht mit einer Top-Aussicht, mit der sich sowohl die Pause als auch die Wurst mitten in einer grünen Wiese noch besser geniessen lässt. Frisch gestärkt, ist der Rest des Aufstiegs danach fast geschenkt. Noch geht es vorbei an der Stöckli-Hütte bis hoch zum Gipfel. Beim Rundblick, der sich oben auftut, sind müde Füsse aber definitiv schnell vergessen. Auch führt die insgesamt rund dreieinhalbstündige Wanderung danach nur noch bergab auf dem Alpenpanoramaweg bis Lachen SZ.

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2. Höhenwanderung im Urner Maderanertal – mit Bad im Golzernseeli
Das Maderanertal gilt als eines der reizvollsten Wandergebiete im Kanton Uri. Seine alpine Flora und Fauna und der friedliche Golzernsee machen die Gegend fast schon märchenhaft. Ausgangspunkt für die vierstündige Höhenwanderung ist die Bergstation der Luftseilbahn Golzern. Im Zickzack wird zuerst hinaufgekraxelt durch prächtige Weiden und Felsblöcke bis Oberchäseren. Danach ist es ein Auf und Ab, über Weiden, durch ein Hochmoor und quer über den Hang bis zur erhaben thronenden Windgällenhütte. Erst mal durchatmen, ausruhen, etwas trinken, denn der Weg danach via Schissenegg und Nossplatten ist steil und felsig. Dann aber entzückt bald das herzige Golzernseeli, das vielleicht noch zu einem Bad, sicher aber zum Bräteln einlädt: Am östlichen Seeende liegt schön eingebettet die Feuerstelle Golzernsee mit vier Feuerherden und einem WC. Wer direkter an dieses paradiesische Plätzchen gelangen möchte, kann ab Luftseilbahn-Bergstation Golzern rechts das Natursträsschen einschlagen. Dann ist es ein Spaziergang von nur knapp einer halben Stunde. Wem das Bad übrigens doch zu kühl war: Die THOMY Grillsauce Chili mit Jalapeños wärmt auf.

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3. Alpenflora Erlebnispfad Savognin – für Kräuterfans ein «must»
Ein «must» für Kräuterfreunde ist der Alpenflora-Erlebnispfad in Savognin. Hier wachsen rund hundert verschiedene Alpenblumen, Heilpflanzen und Kräuter. Gestartet zu dieser leichten, rund eineinhalbstündigen Wanderung durch die üppige Blütenpracht wird ab Bergstation Somtgant, wo ein Prospekt mit den verschiedenen Pflanzen erhältlich ist. Schon nach kurzer Zeit auf dem Weg zum Mot Laritg tut sich ein gewaltiges Bergpanorama auf. Der höchste Punkt der Wanderung ist nach einer halben Stunde bereits erreicht. Weiter geht es auf dem knapp fünf Kilometer langen Themenweg durch vielfältige Farben und Düfte hinab zum Lai Lung, einem Bijou von einem Bergsee. Am Ufer wartet eine malerische Grillstelle mit bereitgestelltem Holz, einem Tisch und zwei Bänken. Nach einem feinen Picknick folgt man dem Wanderweg via Plaz Fravesch. Und bald ist es nicht mehr weit bis zur Mittelstation Tigignas, wo man mit der Gondelbahn wieder gemütlich nach Savognin hinuntertuckern kann. Apropos Kräuter: In der THOMY Grillsauce Chimichurri sind Petersilie, Koriander, Oregano, Thymian und Lorbeer drin. Mal schauen, ob man sie in Savognin auch entdeckt.

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4. Hoch zur Alp Morgeten im Berner Oberland – Qual der Wahl für Brätel-Freunde
Wunderschön auch diese mittelschwere, rund fünfstündige Wanderung im Berner Oberland. Brätel-Fans haben dabei die Qual der Wahl: Unterwegs warten gleich zwei tolle Feuerstellen. Die erste liegt traumhaft am Gantrischseeli, die andere kurz vor Weissenburg Bad. Aber erst wird gewandert, und zwar ab Bushaltestelle Gurnigel, Gantrischhütte. Etwa eine halbe Stunde ist zu berechnen für den leicht aufwärts führenden Weg zum Gantrischseeli, wo die erste Grillstelle lockt. Wer vor der Wurst ein grösseres Wegstück zurücklegen will, wandert nach einer Trinkpause weiter auf dem immer steileren Wanderweg zum Morgetenpass und geniesst oben die grandiose Sicht. Nun erfolgt der Abstieg zur oberen Alp Mittlisten. Erst steil verlaufend, führt er dann weiter gen Tal durch eine Schlucht mit einer beeindruckenden Hängebrücke. Kurz vor der Ankunft in Weissenburg Bad, auf einer grossen grünen Wiese, liegt die zweite Feuerstelle. Und spätestens hier ist der Cervelat richtig verdient.

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5. Ab Zermatt zu eindrücklichen Naturschönheiten – und zum Gletschergarten
Noch nie die Gornerschlucht gesehen? Unbedingt nachholen, zum Beispiel mit dieser leichten, gut zweistündigen Wanderung ab Zermatt. Der Weg führt schon nach fünfzehn Minuten zur eindrücklichen Schlucht, die von der Gornervispe seit der letzten Eiszeit immer weiter ausgewaschen wird. Via Blatten geht es danach aufwärts Richtung Bergstation Furi. Hier verläuft der Pfad erst durch den Weiler, dann durch Lärchenwald, über den Bach, durch eine Moorlandschaft und schliesslich durch Felsen und Schutt. Etwas schwindelfrei muss man schon sein, um anschliessend die über hundert Meter lange Stahlseil-Hängebrücke zu passieren, die in neunzig Metern Höhe über die Gornerschlucht führt! Auf der anderen Seite wartet aber die Belohnung für den Mut: die Feuerstelle Gletschergarten. Sie liegt auf einer kleinen Anhöhe, umgeben von Lärchen, der Zermatter Bergwelt, einem Garten aus Gletschertöpfen – und einem tollen Spielpatz! Nach dem Brätli- und Spielplausch steigt man vom Gletschergarten wieder abwärts zurück zur Bergstation Furi.

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